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anreise

 

Tunesien 11.03.05 - 03.04.05

Die Vorbereitung meines Motorrades hat dieses Jahr überhaupt nicht funktioniert. Überstunden und Wochenendarbeit haben alles gewaltig durcheinander geworfen. Mehrere An- und Umbauten wurden z.T. bei Schneefall auf meiner Terasse im letzten Moment durchgeführt. Am Abend vor der Abreise hatte ich aber wieder (fast) alles im Griff. 22Uhr, das Mopped ist endlich fertig und es kann ans packen gehen. Gegen 2Uhr ist dann alles verstaut und ich kann mich noch richtig gut bis 7Uhr ausschlafen. Natürlich läuft alles chaotisch weiter, statt um 11 kann ich erst um 14:30Uhr Feierabend machen. Dann sind halt die Pausen gestrichen damit ich noch rechtzeitig zum Essen bei Axel in Hechendorf ankomme. Bei ca. 0°C geht es Richtung Süden und bis Ulm kann ich die Twin einfach laufen lassen. Dahinter fängt es an zu schneien und andauernd sind Schneeverwehungen auf der Fahrbahn :-( Nach weiteren Schwierigkeiten (Axel: bitte die richtige Adresse weitergeben!!) bin ich um 20:30Uhr bei -3°C am Ziel. Die Wohnung ist gut geheizt und nach dem hervorragenden Essen bin ich schnell wieder oben auf.

 

 

 

 


 

Über Nacht fahren wir dann mit Axels Vater bis Genua. Es ist das erste mal das ich nicht die komplette Strecke mit dem Motorrad fahre, aber entspannter ist es auf jeden Fall. Mein Schlafdefizit habe ich bei der Gelegenheit auch noch aufgebessert ;-) Wir kommen relativ früh in Genua an und packen schnell unsere Sachen auf die Bikes damit Axels Dad weiter nach Frankreich fahren kann. Wir machen noch ein paar Besorgungen und checken dann ein.


 

 

 

 


Diesmal sind wenig Fahrzeuge im Hafen, die meisten Osterurlauber fahren erst eine Woche später. Der zweite Teil unseres Teams wird dann hoffentlich auch mit dabei sein. Das Wetter ist auch nicht schlecht, bei blauem Himmel und Sonnenschein dösen wir vor uns hin und warten auf die Carthage.

 


Bei diesem Bild frage ich mich immer wieder ob ich nicht doch etwas vergessen habe. Mein Gepäck ist immer kompakter.

 


Die Fähre kommt dieses mal relativ pünktlich aber das Ausladen dauert sehr lange. Als wir an Bord sind werden die Moppeds schnell und abenteuerlich verzurrt bzw. aufgehängt. Wird schon nichts schief gehen. Inshallah!
Die Überfahrt war dann sehr rau, das Schiff schaukelte wie wild hin und her. Das hatte aber Vorteile im Restaurant: Keine Schlange wie die Jahre zuvor, wir wahren mit ca. 15 Personen zum Essen. Was haben wohl die anderen gemacht??? :-) Durch den Sturm dauerte die Überfahrt ein paar Stunden länger und wir wahren erst um 20:15Uhr aus dem Zoll raus. In einem Hotel in Tunis haben wir dann den ersten Afrika-Tag ruhig ausklingen lassen.

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